Juni 1901. Der Kyhäuser-Verband nahm den VDSt Freiburg am 6. August 1901 auf und am 1. November 1901 trat der VDSt dem Deutschen Schulverein und dem Alldeutschen Verband bei.
Die Anerkennung als vollgültige Korporation verschaffte dem VDSt im WS 1901/02 einen Sitz mit beratender, seit dem WS 1903/04 mit beschließender Stimme im Studentenausschuss. Der Berliner Kaufmann Rudolph Hertzog (1881 - 1955) stiftete dem Bund eine am 12. Juli 1902 geweihte Paradefahne. Am 16. Dezember 1904 wurde der AH-Bund und im SS 1911 der Heimverein gegründet.
Von den Mitgliedern des ersten Semesters blieben zum zweiten nur wenige; auch in der Folgezeit schwankte die Mitgliederzahl oft, da sich kaum Studenten aus der näheren Umgebung aktiv meldeten und die meisten anderen nur kurze Zeit in Freiburg studierten. Eine starke Mitglieder Fluktuation war jahrzehntelang ebenso charakteristisch für den Bund, wie die Aufenthalte in häufig wechselnden Heimen.
Im WS 1906/07 stellte der VDSt den 2. Vorsitzenden im "Nichtkonfessionellen Sonderausschuss der Freiburger Korporationen. Auch bei der Bürgerschaft und an der Universität war der VDSt zunehmend geachtet: Als Ehrenmitglieder gewann er im WS 1908/09 den Historiker Prof. Dr. Georg v. Below (1858-1927) und den Romanisten Prof. Dr. Gottfried Baist (1853 - 1920), im SS 1920 den Gobineau-Forscher Prof. Dr. Ludwig Schemann (1852 - 1938), im SS 1926 den General d. Art. a. D. Max v. Gallwitz (1852-1937) sowie Anfang der 30er Jahre den Historiker Prof. Dr. Gerhard Ritter (1888 - 1967).
1913 trat der VDSt dem Verein Südmark und dem akademischen Ausschuss für Leibesübungen bei. Er nahm an Arbeiterunterrichtskursen und an Kursen für die freiwillige Krankenpflege im Krieg teil. Damit beteiligte er sich wie auch die übrigen Vereine Deutscher Studenten an der Vorbereitung auf einen als unvermeidlich angesehenen Krieg. Dennoch nahm er in diesen Jahren eine Sonderstellung im Verband ein: Das Bundesleben war durch eine enge Naturverbundenheit, künstlerische und geistige Interessen sowie wenig korporative Geselligkeitsformen geprägt. Die sich darin zeigende Verbundenheit mit der Jugendbewegung wurde im Verband als "ästhetisch" kritisiert und verulkt, wenngleich eine besondere "innere Kraft" anerkannt wurde. Anfang August 1914 meldete sich die Aktivitas freiwillig zum Kriegseinsatz, das Bundesleben kam zum Erliegen. 13 Alte Herren und 10 Aktive fielen ebenso wie 23 Aktive, die noch kurz zuvor in Freiburg studiert hatten.
Nach dem tiefen Einschnitt durch den Ersten Weltkrieg begann im Zwischensemester 1919 wieder das Bundesleben. Dieses bereicherte Anfang der 20er Jahre eine angemietete Hütte in Steig. Besonders die von Ende 1926 bis Mitte 1934 gemietete Hütte in Breitnau stärkte den Zusammenhalt der Bundesbrüder. Die Bundesarbeit galt vor allem den Fragen des Grenz- und Auslandsdeutschtums: VDSter gründeten im AStA ein entsprechendes Amt und unterstützten ihren "Schutzort" Bleiberg in Kärnten im Ringen um die deutsche Kultur. Mit der ATV Cheruscia-Burgund und der AMV Alt-Straßburg schloss sich der VDSt im SS 1920 zum "Schwarzen Ring" zusammen. Daneben trat der VDSt im WS 1920/21 dem Hochschulring Deutscher Art bei. Er reihte sich spätestens damit in die völkische Studentenschaft ein. Ende der 20er Jahre rückte der Gedanke des Wehrsports in den Vordergrund. Um 1930 kam es neben inhaltlichen auch zu personellen Überschneidungen mit dem NS-Studentenbund.
Nach der zunächst begrüßten "Machtergreifung" der Nationalsozialisten sorgten der Umbau der Hochschulen und der Kampf gegen die Korporationen für eine Ernüchterung. So musste sich der Bund in eine NS-Kameradschaft umwandeln, die im WS 1937/38 den Namen "von Gallwitz" annahm. Die alte VDSter-Tradition wurde darin weitergeflegt. 1938 schlossen sich der VDSt und die AMV Alt-Straßburg zur Kameradschaft "Erwin von Steinbach" zusammen. Gegen Kriegsende war die Kameradschaft eine Art "Invalidenverein". Ihr Heim wurde durch einen alliierten Bomberangri am 27. November 1944 zerstört. Nach dem Einmarsch der Franzosen 1945 wurde die Kameradschaft verboten.
Der AH-Bund gründete sich am 22. Juli 1951 wieder. Die Aktivitas folgte am 18. Februar 1952 als "Weltoffene Vereinigung Deutscher Studenten". Am 9. Januar 1953 nannte sich diese wieder "Verein Deutscher Studenten". Im SS 1955 nahm der VDSt an einer Demonstration für die Deutsche Einheit und die Rückführung der deutschen Kriegsgefangenen aus der UdSSR teil. Im WS 1957/58 hatte der VDSt den Vorsitz im Ring Freiburger Korporationen inne. Der Bund bezog im WS 1959/60 erstmals die Etage in der Tennenbacher Straße 9. Im SS 1967 wurde der Freiburger Bund wegen Mitgliedermangels und interner Schwierigkeiten suspendiert. Er wurde aber schon zum WS 1968/69 wieder eröffnet. Trotz des Verlusts einer Hütte am Feldberg, die ein integrierendes Moment im Bund war, und eines neuen Tiefstands der Mitgliederzahl im SS 1971 festigte sich der Freiburger Bund wieder. Auch wurden die früher guten Beziehungen zu anderen Freiburger Korporationen erneuert. So entschloss sich der VDSt im September 1974, die Etage in der Tennenbacher Straße zu verlassen und das Haus der KStV Rheno-Palatia in der Milchstraße 5 zu mieten. Nachdem der Mietvertrag im Oktober 1979 abgelaufen war, kehrte der Freiburger Bund wieder in die Etage zurück. Die personelle Situation des aktiven Bundes führte jedoch im SS 1982 zur Suspendierung.
Nach mehreren Versuchen bestand der aktive Bund im WS 1985/86 wieder. Den damit verbundenen Aufschwung versuchte der Bund zur Integration von Studentinnen zu nutzen. Entgegen der Verbandssatzung (die 108. VT in Braunschweig hatte 1989 den Freiburger Antrag zur Aufnahme von Studentinnen in den VVDSt mit großer Mehrheit abgelehnt) wurden Studentinnen kurzzeitig mit gleichen Rechten und Pflichten wie die männlichen Mitglieder aufgenommen. Am 19. Januar 1992 gründete sich dann der dachverbandslose "Verein Deutscher Studentinnen" (VDSti), der bis zur zehn Jahre später erfolgten endgültigen Suspendierung mit dem VDSt Freiburg zusammenarbeitete.
Im WS 1992/93 beteiligte sich der Bund an der Initiative "Freiburger Verbindungen gegen Ausländerfeindlichkeit". Der anhaltende Aufschwung des VDSt führte zur Anschaffung eines eigenen Chargenwichses, der beim Treffen der Süddeutschen Bünde in Freiburg am 24. Juni 1994 eingeweiht wurde. Um die durch die "Frauenfrage" entstandene Kluft zu den Bruderbünden zu überbrücken, engagierte sich der Bund verstärkt auf Verbandsebene (u. a. Organisation von zwei Fuxentagungen auf dem Schauinsland 1994 und 1997, Leitung des ApB 1995 - 1998, Übernahme einer Charge im Tübinger Vorort 1997/98). 2001 feierte der VDSt sein 100. Stiftungsfest im großen Rahmen. Höhepunkt war die Spende einer Paradefahne durch seinen ehemaligen AH-Bundsvorsitzenden Wolf-Dieter Hummelsiep anlässlich des Stiftungsfestkommerses am 15. Juni.
Jüngster Erfolg des Bundes war die Ersteigerung der 1945 verloren gegangenen alten Paradefahne des VDSt Freiburg im März 2007 in einem Internetauktionshaus. Ihre Neuweihung erfolgte anlässlich des 106. Stiftungsfestes im Juni 2007.
Seit 150 Jahren beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Vererbungslehre. Von Mendels Erbsen bis zur heutigen Gentechnik war es ein weiter Weg. Sehr jung ist im Vergleich die Epigenetik.
Die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Das heutige System scheint unbezahlbar zu sein. Die Regelungen für dieses Gebiet, insbesondere im Sozialgesetzbuch Fünftes Buch – Gesetzliche Krankenversicherung, sind nicht mehr überschaubar.

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