PA: Das Spannungsfeld von Umweltschutz und globalisierter Wirtschaft

Am 29. Oktober trafen sich Aktive, Ehemalige und Gäste zum Politischen Abend auf unserem Haus. Die Bundesbrüder Hagdorn und Staudt hielten kurze Einführungsvorträge über die umweltpolitische Situation im Allgemeinen und die energiepolitische im Speziellen, welche der Diskussion einen Rahmen und gemeinsamen Ausgangspunkt geben sollten. Die anschließende Debatte drehte sich zunächst um Probleme bei der Definition des Terminus Umweltverschmutzung, als auch um die historische Entwicklung der Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt.

Danach wurde insbesondere der Fokus auf Chancen und Risiken staatlicher Regulierung von Wirtschaftskreisläufen gelegt, welche zunächst zwar offensichtlich notwendig ist, allerdings bei zu abrupter oder starker Regulierung die internationale Wettbewerbsfähigkeit herabsetzt. Speziell die starke Umweltverschmutzung in Schwellenländern und die daraus folgende Chance der Dominanz europäischer Umwelttechniken in diesen Ländern wurde allgemein als positiv bewertet. Gleiches gilt für das Entstehen neuer Märkte für Umweltzertifikate oder den europäischen Emmissionshandel. Der letzte Abschnitt der Debatte drehte sich um Erfolg und Scheitern der Forschung an erneuerbaren Energien, mit Schwerpunkt auf der deutschen Abhängigkeit von Rohstoffzulieferern und technischen Problemen der Energieforschung. Gleichzeitig rückte aber erneut die Frage der Energieautarkie und deren geostrategischer Bedeutung in den Fokus der Diskussion. Der Senior schloss nach langer Debatte dann den offiziellen Teil des Politischen Abends und lud zum Ausklang des Abends noch zu einem kleinen Umtrunk ein.

Unser Neumitglied Staudt fasste zusammen: „So intensiv mit euch zu diskutieren, das war in jedem Fall eines der absoluten Highlights meiner letzten Wochen!“

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