Die Europäische Union als Wertegemeinschaft

Am Freitag, den 25. Juli 2014 war es uns eine besondere Freude den Bundestagsabgeordneten der CDU Freiherrn Matern Marschall von Bieberstein, besser bekannt als Matern von Marschall, auf unserem Haus als Redner begrüßen zu dürfen. Thema des Vortrages war – passend zum Semesterprogramm – „Die Europäische Union als Wertegemeinschaft“. Herr von Marschall ging dabei in seinem halbstündigen Vortrag auf verschiedene Aspekte des Wertekanons der Union ein, legte aber einen Schwerpunkt auf die Themen der Rechtsstaatlichkeit, der Wahrung des Föderalismus innerhalb der Union und – angesichts der Sicherheitslage im Osten Europas – auf die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Besonders gefreut hat es uns, an diesem Abend Vertreter e.v. Akademischen Damenverbindung Merzhausia, e.v. Burschenschaft Saxo-Silesia, e.v. Burschenschaft Teutonia und e.v. Katholischen Studentenvereins Germania-Hohentwiel begrüßen zu dürfen.

Im Anschluss an den Vortrag entspannte sich eine angeregte Diskussion, in der Herr von Marschall verschiedene Fragen und Anregungen aus dem Publikum aufnahm und kritisch Stellung bezog. Gerade über die Rolle der Russischen Föderation in der Ukraine-Krise entspannte sich eine intensiv geführte und sehr aufschlussreiche Debatte. Vor allem die Überzeugung Herrn von Marschalls, dass die Russische Föderation und allen voran deren Präsident Vladimir Putin der alleinige und primäre Aggressoren im Konflikt sei, irritierte manchen Bundesbruder. Doch die Argumentation, dass die Destabilisierung der Ukraine auch vom Westen im Wissen um die russischen Interessen und Strategien zumindest billigend in Kauf  genommen wurde und dass die russische Reaktion wenig überraschend war, wies Herr von Marschall entschieden zurück.  Nach einer guten Dreiviertelstunde beendete der Senior die Diskussionsrunde und es bestand noch die Gelegenheit, persönlich mit Herrn von Marschall ins Gespräch am kalten Buffet zu kommen.

Wir danken Herrn von Marschall für seinen Besuch und die Möglichkeit zur angeregten Diskussion.

 

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