Politische Kommunikation in sozialen Netzwerken

Im Rahmen des Semesterthemas „Meinungsbildung in der digitalen Gesellschaft“, hatte der Senior am 11. Januar eine Diskussionsrunde zum Thema „Kommunikation von politischen Gruppierungen in sozialen Netzwerken“ im Rahmen eines Politischen Abends angesetztAls Einstieg hielten zwei Neumitglieder Referate zum Thema ‚Mobilisierung von Bürgern durch Internetkommunikation der politischen Parteien‘ und ‚Kommunikation von politischen Gruppierungen in sozialen Netzwerken‘. Der erste Vortrag war dabei allgemeiner gehalten und beschränkte sich auf eine Analyse des Status quo mit davon abgeleiteten interessanten Diskussionsthesen. Der zweite Vortrag analysierte die Präsenz der politischen Parteien in den sozialen Netzwerken und stellte dabei bemerkenswerte Ungereimtheiten zwischen der Verteilung von Befürwortern verschiedener politischer Gruppierungen in der Realität und dem Kosmos der sozialen Netzwerke heraus.

Im Anschluss an die Vorträge fand eine rege Diskussion statt. Dreh- und Angelpunkt waren die Fragen, ob das Internet allein zur Mobilisierung von politischen Bewegungen ausreiche, ob Anonymitätsverlust ein akzeptabler Preis für schnelle und direkte politische und gesellschaftliche Partizipation, ob die Legislative angesichts der technischen Mittel der Informationsgesellschaft auf die Bürger zurück übertragen werden sollte oder ob angesichts der Teilnehmer ebendieser Informationsgesellschaft die Entscheidunshoheit doch besser im Parlament belassen werden sollte.

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